Sonntag, 31. Mai 2009

Uniausflug nach Peking

Da es ja Teil unseres Austauschprogramms ist, eine Woche in Peking zu verbringen, war ich anschließend unseres Urlaubs eine Woche dort.
Von Uni hab ich zwar nicht soviel gesehen, weil sie einen Tag vorher das Programm geändert haben und ich an dem zweiten Unitag schon wieder in Shanghai war, da mein Flug schon gebucht war, dafür aber umso mehr vom See in Peking. *G*
Die ersten zwei Nächte allein verbracht leistete mir dann Kemi die restliche Zeit im furchtbar kleinen, etwas nach Abfluss stinkenden, Hotelzimmer Gesellschaft. Gemeinsam haben wir dann auch den Sommerpalast, einige Hutongs und den See in Peking besucht.
Nach diesen Tagen haben wir alle festgestellt, dass nicht alle Wege nach Rom, sondern alle Wege in Peking zu einem kleinen See neben dem Beihai Park führen. Egal woher man kommt, irgendwie landet man immer wieder dort. Allerdings ist das nicht gerade etwas schlechtes, denn neben gratis Wlan beim Starbucks (endlich nach langer Zeit wieder mit Andi telefonieren *freu*) gibt es weitere unzählige Lokale, Cafes und Bars rundherum wo man sehr gemütlich zusammensitzen kann.




Da ich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Peking schon mit meinen Eltern besucht habe und doch plane irgendwann mit Andi noch mal zu kommen war viel Zeit um Shoppen zu gehen oder nur durch die Gassen zu spazieren.
Endlich habe ich es erfolgreich geschafft kleine Handtaschen zu kaufen, dafür gleich drei, jeweils eine in weiß, schwarz und dunkelblau (aus Respekt für alle Zuhause, nenne ich nun keine genauen Preise, nur das: unter 10 Euro!). Auch Schuhe, ein Rock, Leiberl und sonstiges Kramuri haben den Besitzer zu mir gewechselt, wenn ich nicht mit dem Flugzeug unterwegs gewesen wäre, wahrscheinlich sogar noch mehr *hihi*
Lustig war auch unser legendärer Karaokeabend – für alle die dabei waren: One night in Beijing…. *sing* und für alle anderen: man stelle sich ein Buffet mit Essen (naja nicht so besonders, aber die Nudeln waren gut), furchtbar süße Softdrinks, etwas hineingeschmuggeltes Bier und komischen chinesischen Schnaps, eine Gruppe Westler, eine Gruppe Chinesen und einen abgetrennten Raum mit Soundsystem vor. Chinesen singen alleine, wir haben immer alle gemeinsam mehr oder weniger erfolgreich unsere Lieder von uns gegeben, zum Glück hatten sie eine große Auswahl an westlichen, englischen Liedern. Hätte ich nicht gedacht, dass das so lustig sein kann…




Weniger lustig, weil am sehr sehr wenig geschlafen war dann der Unitag danach, allerdings hat er sich auf eine einstündige Vorlesung, die sogar sehr interessant war, und einem Besuch bei der 798 Artzone von Peking beschränkt, also halb so schlimm. Außerdem waren die Fotoausstellungen sehr beeindruckend.




Laut den anderen war der andere Tag nicht so spannend, da sie nur durch die Xinhua News Agentur (so was wie APA bei uns) durchgeschleust wurden und nicht wirklich mit jemanden reden oder irgendwas fragen konnten. Also hab ich angeblich nicht wirklich was verpasst und bin gut in Shanghai einen Tag früher angekommen.

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